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The Vision in Job 4 and Its Role in the Book
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The Vision in Job 4 and Its Role in the Book

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Am Anfang des Hiobdialogs wird Hiobs Freund Eliphas eine beunruhigende Vision (Hi 4,12-21) zugeschrieben, welche die Theologie der Freunde herausfordert. Vor allem ihre besondere körperliche Darstellungsform und die Folgerung, dass jeder jederzeit sterben kann, spiegeln Hiobs charakteristischen Stil wider und bilden die Basis seiner Vorwürfe gegen die göttliche Gerechtigkeit. Ken Brown zeigt, dass die Vision ursprünglich Hiob zugeschrieben wurde und erst später in die erste Eliphasrede integriert worden ist. Diese Veränderung wurde absichtlich vorgenommen und steht in Zusammenhang mit ähnlichen Umstellungen im dritten Redegang (Hi 22-27). Gegen die klare Tendenz in der jüngsten englischsprachigen Forschung, sich auf die Endgestalt des Hiobbuches zu konzentrieren, legt Brown dar, dass Hiobs Redaktion und Rezeption eng verbunden sind und nur in gegenseitiger Wahrnehmung das Verständnis des Hiobbuches fördern.
Diese Arbeit wurde mit dem Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise 2016 ausgezeichnet.
Undertitel
Reframing the Development of the Joban Dialogues. Studies of the Sofja Kovalevskaja Research Group on Early Jewish Monotheism. Vol. IV
Författare
Ken Brown
ISBN
9783161535338
Språk
Engelska
Vikt
550 gram
Utgivningsdatum
2015-04-21
Sidor
361