Dieses Buch kn pft an die aktuelle Debatte ber die Ausw chse der globalen Textilindustrie an und thematisiert die moralischen Probleme, die sich aus der Existenz so genannter Sweatshops ergeben, d.h. Betrieben in Entwicklungs- und Schwellenl ndern mit menschenunw rdigen Arbeitsbedingungen: Aus welchen Gr nden w hlen Personen diese Arbeit, und welche Rolle spielt der (finanzielle) Nutzen, der ihnen dadurch entsteht, f r die ethische Bewertung dieses Arbeitsverh ltnisses? Die Autorin geht davon aus, dass Sweatshops einen begr ndeten Handlungsbedarf darstellen und legt ihre systemischen Gr nde offen. Zudem setzt sie sich auch mit der Rolle transnationaler Unternehmen auseinander. Durch eine kritische Diskussion der bisher von Unternehmen praktizierten Ans tze zur Behebung der Sweatshop-Bedingungen in ihren Zuliefererbetrieben wird die Notwendigkeit alternativer Handlungsmodelle aufgezeigt und unser gegenw rtiges Verst ndnis von der Stellung wirtschaftlicher Akteure hinterfragt.