Als erste inter- und transdisziplinäre Arbeit richtet der vorliegende Band seinen Fokus auf die Bedeutung der visuellen Kultur in der Erforschung der klassischen, römischen und christlichen Antike. Er untersucht die Rolle des Bildlichen bei der Schaffung einer Vorstellung von den Göttern und wie die Festlegung auf eine Sichtbarkeit des Göttlichen die antiken religiösen Praktiken, Rituale und Überzeugungen beeinflusste. Die enthaltenen Aufsätze umfassen eine große Bandbreite von Fachgebieten wie Archäologie, Ikonologie, Kulturwissenschaften, visuelle Anthropologie, antike Rhetorik und Kognitionswissenschaft, um die visuellen Aspekte in den antiken Religionen von verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können. Dieses bahnbrechende Buch verspricht, die Diskussion um die Bedeutung und Rolle visueller Kultur für die Gestaltung der Religionen der Antike maßgeblich voranzubringen.