Dieses Buch beleuchtet die Schule als Spiegelbild und Denkfabrik unserer Welt. Es fokussiert auf demokratierelevante Weltbeziehungen. Lehrpersonen stellen dabei die liberalste und friedfertigste Gruppe der Stichprobe dar. Bei einem erheblichen Teil der Eltern und vor allem bei den Jugendlichen besteht angesichts ihrer Offenheit und Toleranz hingegen viel Handlungsbedarf. Die bestehenden Konflikte betreffen jedoch keineswegs nur die Einstellungen der Beteiligten, sondern auch den Lehrplan. Mangelnde Zeit f r soziales Lernen, humanistische F cher sowie f r Kunst verschlechtern das Schulklima ma geblich. Die zunehmende Fokussierung auf konomisch relevante Kompetenzen, ohne gleichzeitig die Beziehungsf higkeit zu f rdern, zeugt von einem einseitigen Bildungsverst ndnis. Um diese Unausgewogenheit zu beheben, sind neue Ma nahmen seitens der Politik, des Bildungssystems, der Medien und der Eltern dringend notwendig.
Der Inhalt Schulkonflikte Kapital vs. Resonanz Autonomie und Macht Toleranzkultur
Die Zielgruppe Dozierende/Studierende Lehrpersonen Eltern