
Reine Sprache?: Privatbriefe ALS Quellen Des Französischen Im 17. Jahrhundert
Oft wird Sprachgeschichte nur auf Basis der Zeugnisse jener Bev lkerungsgruppen geschrieben, die ber politische und literarische Macht verf gen. F r das 17. Jahrhundert in Frankreich sind das die h fisch-literarischen Kreise, deren Schriften bis heute bekannt und infolgedessen leicht erschlie bar sind. Da jene Kreise auch die Sprachpurismusdebatte austragen, entsprechen ihre Werke fast g nzlich der zeitgleich kodifizierten Sprachnorm.
Diese Studie ber cksichtigt erstmals weitere, von anderen sozialen Gruppen produzierte und als konzeptionell m ndlich einzuordnende Quellen: Sie untersucht die Sprache handschriftlicher, privater Briefe aus unterschiedlichen Archiven, die nie zuvor linguistisch erschlossen worden sind. Zus tzlich zieht sie Musterbriefe aus Briefstellern heran.
Fokussiert werden insbesondere die Merkmale, die in den sprachnormierenden Werken jener Epoche - in Grammatiken, Remarques usw. - Erw hnung finden. So wird ermittelt, inwieweit Sprachtheorie und Sprachpraxis bereinstimmen. Zudem wird der Einfluss au ersprachlicher Faktoren, etwa des Bildungsgrades der Schreibenden, er rtert.
Die Studie leistet damit einen Beitrag f r eine differenziertere Darstellung der sprachlichen Realit t im Frankreich des 17. Jahrhunderts.
- Undertitel
- Privatbriefe als Quellen des Französischen im 17. Jahrhundert
- Författare
- Katharina Fezer
- ISBN
- 9783111161068
- Språk
- Tyska
- Vikt
- 1338 gram
- Utgivningsdatum
- 2025-09-01
- Förlag
- De Gruyter
- Sidor
- 450
