Das 20. Jahrhundert war eine Epoche von Kriegen, autoritaren Systemen und extremer Gewalt. Gleichzeitig war es aber auch eine Epoche regional langer Friedenszeiten, fortschreitender Demokratisierung sowie der Achtung von Gewalt. Der Band versammelt Studien zur Machtausubung und Gewalterfahrung im 20. Jahrhundert und deren offentliche bzw. wissenschaftliche Rezeption. Der Fokus des Bandes liegt auf der osterreichischen Zeitgeschichte, daneben ermoglichen Beitrage zu Entwicklungen in anderen europaischen Staaten auch eine vergleichende Perspektive. Die grossen Themen des 20. Jahrhunderts werden mit historischen, aber auch mit sozial- und kulturwissenschaftlicher Methoden erschlossen.