Der technologische Fortschritt ermöglicht Unternehmen eine algorithmengestützte Personalisierung von Preisen gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern. - doch welche Risiken gehen damit einher? Jakob Metzger analysiert die sozialökonomischen Auswirkungen solcher Preismodelle und entwickelt vor diesem Hintergrund eine eigenständige juristische Definition personalisierter Preise. Darauf aufbauend unternimmt er eine systematische Untersuchung des geltenden Rechtsrahmens unter Einbeziehung sämtlicher relevanter Teilrechtsgebiete - unter anderem des Verbraucher-, Kartell- und Lauterkeitsrechts, aber gerade auch des Rechts der vernetzen Gesellschaft. Durch eine vergleichende Gegenüberstellung regulatorischer Handlungsoptionen zeigt der Autor auf, wie festgestellten Regelungsdefiziten begegnet werden kann. Dabei steht die Fortentwicklung bestehender Informationspflichten im Vordergrund, diskutiert wird aber auch eine weitergehende Regulierung, etwa durch die Errichtung einer Marktpreistransparenzstelle, die Einführung einer Referenzpreispflicht oder die Erhebung einer spezifischen Steuer für personalisierte Preise.