Als neuer Beitrag zur deutschsprachigen Operettenforschung Ende der 1920er Jahre beleuchtet dieses Buch die Trias einer kunstlerischen Zusammenarbeit. Friederike (1928), Das Land des Lachelns (1929) und Schon ist die Welt (1930) sind drei Spatwerke Franz Lehars, die Aufschluss uber das gemeinschaftliche Agieren des Komponisten mit den beiden judischen Librettisten Ludwig Herzer und Fritz Lohner-Beda geben. Im Mittelpunkt der durchgefuhrten Studien steht die Dokumentation dieser kreativen Produktionsprozesse von der Konzeptionsphase bis zum Auffuhrungskontext sodass erstmals Ergebnisse aus bislang unbekannten Originalmaterialien der beteiligten Akteure der Offentlichkeit prasentiert werden konnen.