Wenn Stille mehr ist als das Fehlen von Worten... Theodor malt, um die Lautst rke der Welt auszuhalten und die Stille zu h ren. Die Farbe Wei in all ihren Nuancen wird zu seinem R ckzugsort, zu seiner Sprache, zu seinem Schutz. Er malt in Muschelgrau, Elfenbein, Perlwei . Als ein Uhrenh ndler ihn entdeckt und bekannt macht, tritt Theodor aus der Unsichtbarkeit in das Licht der Kunstszene. Er wird gefeiert, bewundert, gesehen. Doch mit dem Ruhm w chst auch die Einsamkeit. W hrend die Menschen, die ihm Halt geben, nach und nach verschwinden, verliert er den Zugang zu seiner Kunst. Erst eine unerwartete Begegnung f hrt ihn zur ck zu dem, was ihn ausmacht - und zu der Frage, wie man weiterlebt, wenn alles Verg ngliche gegangen ist. Dieser Roman erz hlt eindringlich und gleichzeitig mit gro er Ruhe von Freundschaft, Verlust und der stillen Kraft des Bei-sich-sein-K nnens. Er verzichtet auf laute Effekte und entfaltet seine Wirkung durch N he, Tiefe und eine feinf hlige Sprache. Ein Buch f r Leser*innen, die sich von der Stille ber hren lassen wollen.