Der Umgang mit Bildlichkeit geh rt seit jeher zum Christentum. Dabei oszilliert der unterschiedliche Umgang mit Bildern in den christlichen Konfessionen zwischen Ablehnung und Zustimmung und konnte so zu einem identit tsstiftenden Merkmal werden. Mit Aufkommen der Bilderflut in der Sp tmoderne und dem "Iconic Turn" als Neuorientierung in den Kulturwissenschaften ist zu beleuchten, welche Konsequenzen diese Zusammenh nge f r die christlichen Konfessionen heute bedeuten. Der Band bringt kulturwissenschaftliche, philosophische und theologische Perspektiven unterschiedlicher Konfessionen zusammen. Er dokumentiert damit die erste Tagung eines neu gegr ndeten Forschungsnetzwerkes, das auf europ ischer Ebene kumenisch und interdisziplin r zur Frage der Bildlichkeit und des "Iconic Turn" forscht.