Der d nische M rchendichter Hans Christian Andersen (1805-1875) liebte das Reisen. Bei seinen etwa 30 gr eren Reisen durch Europa weilte er 15 Mal in Dresden und lernte die Stadt sowie ihre Pers nlichkeiten kennen und sch tzen. Besondere Freundschaften verbanden ihn mit dem Maler Johan Christian Clausen Dahl, den Schriftstellern Ludwig Tieck und Theodor Hell, dem Maler und Arzt Carl Gustav Carus, der Pianistin Clara Schumann und der Familie Serre, auf deren Rittergut Maxen er mehrfach zu Gast war. Seine Begegnungen und Erfahrungen, die er in Reiseberichten, Tageb chern und in Briefen festhielt, zeichnen ein buntes Panorama Dresdens im 19. Jahrhundert und zeigen vor allem die pers nlichen Vorlieben und Sichtweisen eines der meist gelesenen Schriftstellern der Welt.