Kriegerdenkmaler und das damit verbundene Totengedenken sind ein Politikum. In den neu entstandenen Staaten Ostmitteleuropas waren sie nach dem Ersten Weltkrieg Ausdruck und Mittel des Selbstfindungsprozesses und der Selbstbehauptung der Volker. Die vorliegende Untersuchung zeichnet anhand der Kriegerdenkmaler deutscher Minderheiten in Estland, Lettland, Rumanien und in der ehemaligen Tschechoslowakei deren jeweilige Neuorientierung und die Triebkrafte bzw. Hinderungsgrunde ihrer Integration in den neuen Staat nach.