Angesichts der steigenden Zahl an Insolvenzen in Deutschland, stellt sich die Frage, ob die der Insolvenzen vorangegangenen Unternehmenskrisen abwendbar gewesen w ren, wenn sie rechtzeitig erkannt worden w ren. F r eine rechtzeitige Erkennung einer nahenden Krise ist die Anwendung eines Insolvenzprognoseinstruments n tig, welches in verl sslicher Weise die Wahrscheinlichkeit des Eintritts des Tatbestands der Insolvenz, prognostizieren kann. Um dieser Forderung nachzukommen, besch ftigt sich die Arbeit mit der Vorhersehbarkeit von Insolvenzen durch die Untersuchung der Prognosetauglichkeit des Instruments des Z''-Score-Verfahrens nach Altman.Nach einer umfassenden Behandlung der Thematik der Krise, folgt eine Einf hrung in die Insolvenzprognoseverfahren. Dabei wird gezielt auf die Diskriminanzanalyse in Form des Z''-Score-Verfahrens eingegangen. Die Eignung dieses Verfahrens wird anhand einer Stichprobenartigen Datenbasis berpr ft und unter Ber cksichtigung der Gegebenheiten diskutiert. Auf Basis der Entwicklung der Z''-Score Werte ber einen bestimmten Zeitraum wird eine kategoriale Insolvenzprognose durchgef hrt, in welcher die Prognoseg te des Z''-Score-Verfahrens hinsichtlich der vorliegenden Datenbasis festgestellt wird. Die hierbei erhaltene kategoriale G te wird anschlie end in eine ordinale G te umgerechnet, um ein vergleichbares Sch tzg tema zu erhalten und somit die Tauglichkeit dieses Instruments zumindest f r die verwendete Datenbasis unter Beweis zu stellen.Es ergab sich eine Sch tzg te von 81,86% und eine relative Sch tzg te von 90%.Das zur Anwendung gekommene Z''-Score-Verfahren konnte in der ex-post-Prognose den Gro teil der betrachteten Insolvenzen vorhersagen und zugleich die Nichtgef hrdung mit hoher Trefferquote prognostizieren. Der Versuch die j ngsten europ ischen Insolvenzen auf diese Weise zu prognostizieren, konnte bei den zehn untersuchten Insolvenzgef hrdeten Unternehmen mit einem relativen Erfolg von 90% positiv abgeschlossen werden