In der Unternehmenspraxis stellt sich wiederholt die Frage, ob formbed rftige Rechtshandlungen deutscher Kapitalgesellschaften auch durch einen ausl ndischen Notar wirksam beurkundet werden k nnen. Trotz h chstrichterlicher Entscheidungen herrscht dar ber immer noch ein hohes Ma an Rechtsunsicherheit. Der Autor unterzieht die von dem 2. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs aufgestellten Gleichwertigkeitskriterien einer umfassenden Analyse und zeigt das Erfordernis zus tzlicher Kriterien auf. Die Arbeit greift exemplarisch die Beurkundung durch die Urkundspersonen in vier Schweizer Kantonen heraus, welche Gegenstand zahlreicher Entscheidungen deutscher Gerichte gewesen sind. In rechtstats chlicher Hinsicht werden die Motive f r den "Beurkundungstourismus" im Lichte der Ergebnisse einer Befragungsstudie untersucht.