An den warmen R ndern des Sommers erz hlt Manuel Garc a von jenen Momenten, in denen ein junger Mann erstmals sp rt, dass Begehren ein leises Beben im eigenen K rper ist - und zugleich eine Entdeckung der Welt. Seine Figuren bewegen sich zwischen Unschuld und Erwachen, zwischen Blicken, die zu lange dauern, und Gesten, die mehr sagen als jedes Wort. Immer steht die Zerbrechlichkeit des ersten Verlangens im Zentrum, fein, zart und voller Glut. Im Titeltext begegnet Toni, kaum achtzehn, einem Nachmittag, der sein Leben teilt: dem Schweigen eines leeren Schwimmbads, der Sonne auf der Haut, und dem unerwarteten Auftauchen eines Rettungsschwimmers, dessen N he ihm den Atem nimmt. "Ich war allein, die Luft stand still, und ein fremder Blick brachte mein Herz aus dem Takt." Was als fl chtige Begegnung beginnt, ffnet eine Welt aus Sehnsucht, Mut und schwindelerregender Offenheit. Eine Sammlung ber erste Schritte, verhaltene Herzschl ge und das Funkeln eines Sommers, der nie ganz vergeht.