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Der Justitielle Und Rechtspolitische Umgang Mit Den Ns-Gewaltverbrechen in Den Sechziger Jahren
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Der Justitielle Und Rechtspolitische Umgang Mit Den Ns-Gewaltverbrechen in Den Sechziger Jahren

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Die Grundung einer zentralen Ermittlungsbehoerde zur Aufklarung von NS-Verbrechen am Ende der funfziger Jahre sollte den Beginn systematischer und koordinierter Ermittlungen von NS-Gewaltverbrechen (NSG) markieren. In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie sowohl die Strafverfolgungsbehoerden als auch die Politiker auf die erfolgreichen Ludwigsburger Ermittlungen reagierten. Dazu werden die eingeleiteten Strafverfolgungsmassnahmen beschrieben, die NSG-Judikatur einer tiefgehenden Analyse unterzogen und der politische und parlamentarische Umgang mit den NS-Verbrechen untersucht. Festzustellen ist, dass im Bereich der NS-Strafverfolgung trotz der Bemuhungen einiger engagierter Demokraten, Strafverfolger und Schwurgerichte weiterhin Verzoegerungen, Friktionen und Unterlassungen dominierten. Davon zeugen zahlreiche Verfahrenseinstellungen und teilweise ausserst milde Urteile. Die politischen Entscheidungen korrelierten weitgehend mit den Resultaten der Strafverfolgung. Ausdruck dessen waren unter anderem die zoegerliche Haltung des Bundestags in den Verjahrungsdebatten sowie die Novellierung eines Strafrechtsparagraphen, der Ende 1968 zahlreiche NS-Gehilfen ausser Verfolgung setzte.
Författare
Michael Greve
ISBN
9783631384756
Språk
Tyska
Vikt
310 gram
Utgivningsdatum
2001-08-22
Sidor
440