Wer bin ich - und wie gehe ich meinen eigenen Weg? Trans sein hei t nicht, jemand anderes zu werden. Es hei t, sich selbst nicht l nger zu verleugnen. Dieses Handbuch richtet sich an transsexuelle Menschen und deren Begleiter, die mehr suchen als einfache Antworten oder vorgefertigte bergangspl ne. Dead Dance versteht Transsein nicht als Checkliste aus Ma nahmen, sondern als pers nlichen Entwicklungsweg, der K rper, Identit t, Beziehungen und gesellschaftliche Realit t miteinander verbindet. Der Ratgeber bietet Orientierung in komplexen Fragen. Dabei verbindet das Buch sachliche Aufkl rung mit reflektierender Tiefe. Es erkl rt medizinische, rechtliche und psychologische Zusammenh nge verst ndlich, benennt gesellschaftliche Machtstrukturen und zeigt, warum Zweifel, Br che und Umwege kein Zeichen von Scheitern sind, sondern oft notwendige Schritte zu Selbststimmigkeit. "Dead Dance - die Trans-Bibel" macht Mut, den eigenen Weg ernst zu nehmen - auch dann, wenn er nicht geradlinig verl uft. Es st rkt die F higkeit, Fremdzuschreibungen zu erkennen, Entscheidungen bewusst zu treffen und zwischen u eren Erwartungen und innerer Wahrheit zu unterscheiden. Transition wird dabei nicht als Pflicht verstanden, sondern als m glicher Prozess, der individuell, unterschiedlich schnell und sehr verschieden verlaufen kann. Dieses Buch ist kein Rezept, sondern ein Begleiter. Kein Ma stab, sondern eine Einladung zur Selbstkl rung. Und: Wenn Taufe Menschen gilt und nicht Chromosomen, dann steht f r die katholische Kirche hinsichtlich Transsexualit t mehr auf dem Spiel als eine einzelne Lehre - es steht die Glaubw rdigkeit der Kirche selbst auf dem Pr fstand. Dead Dance verbindet Trans-Theologie, Sakramententheologie, Kirchenrecht und Machtkritik. Mindestens eine der zentralen S ulen kirchlicher Selbstdeutung muss fallen und neu gedacht werden. Do the Dead Dance - Don't be dead.