Die rhetorische Modernisierung ersetzt die Kritik am Patriarchat und an M nnerprivilegien mit jener an Heteronormativit t und Cis-Rechten. W hrend die Terminologie f r M nner erhalten bleibt, hat sich von Frauen in den FINTAs nur mehr ihr Anfangsbuchstabe erhalten. Im Dienste einer nominellen Inklusivit t m ssen ihre problematisierten K rper als Vorderl cher, feminine Subjekte und Nichtbin re der Geschlechtsneutralisierung zugef hrt werden. An diesem Ausl schungsprozess nehmen Frauen teil, weil sie kein eigenes Begehren haben und s chtig nach Anerkennung sind. In ihrer Co-Abh ngigkeit zum Kapitalismus bemuttern sie eine dysfunktionale Gesellschaft aus arbeitss chtigen Alkoholikern und anderen emotional anorektischen Mehrfachs chtigen. Ihre systemstabilisierende Verleugnung der endg ltigen L sung zuzuf hren bedeutet, dass jede individuelle Genesung die kollektive Heilung des Systems bewirkt und sich die differenzsetzenden Suchtsph ren des ffentlichen und des Privaten zu einer spirituellen Sorgeanarchie vereinigen, in der M nner auch sexuelle Dienste an Frauen verrichten. Im Moment der Ern chterung ist das Vorgehen einfach und zweierlei: die Aktivierung m nnlichen Zust ndigkeitsempfindens durch Abschaffung der unentlohnten Hausarbeiterinnen und der Aufbau einer B hne f r die neuen Agenten des Wandels in lokalen Zentren der Sorge. Das Manifest zur Abschaffung der Frau ist eine parafeministische Anleitung zur Beseitigung der co-abh ngigen M glichmacherinnen des patriarchal-kapitalistischen Suchtsystems, zur Emanzipation des Mannes aus seiner reproduktiven Unterforderung und zur Kollektivierung der Sorgearbeit.