Eine Vereinbarung von Berufs- und Privatleben gewinnt bei Besch ftigten zunehmend an Bedeutung. Die beruflichen Verpflichtungen und die Organisation des Privatlebens stellen immer gr ere Herausforderungen dar. In Folge dessen betrifft die Thematik der Work-Life-Balance nicht nur Arbeitnehmer mit Familie, sondern die gesamte Zielgruppe von Besch ftigten. Prognosen zeigen auf, dass im Laufe des Strukturwandels der Arbeit ein immer st rkerer Leistungsdruck auf die Besch ftigten wirkt, um dem stetig wachsenden Qualifikationsniveau zu gen gen. Dar ber hinaus haben sich im Laufe der Jahre die traditionellen Familienstrukturen ver ndert. Familienformen wie Alleinerziehung, Singlehaushalte oder Patchwork-Familien gewinnen an Bedeutung und stellen eine zus tzliche Belastung f r die Beteiligten dar. Insbesondere weibliche F hrungskr fte sind einer Doppelbelastungausgesetzt. Im beruflichen Bereich tragen sie Verantwortung f r ihre Entscheidungen und zugleich bernimmt der gr te Teil der erwerbst tigen Frauen die Hauptarbeit im Haushalt. Auf diese Weise enden die Verpflichtungen nicht nach dem Arbeitstag, sondern setzten sich im Privatleben fort. F hrungskr fte stehen unter besonders hohem Leistungs- und Zeitdruck, der sich im schlimmsten Fall auf das gesundheitliche Wohlbefinden auswirkt. Folglich beeinflusst das Thema die Wirtschaft und die Gesellschaft gleicherma en. Der demografische Entwicklungstrend wirkt bereits heute auf den Arbeitsmarkt und wird in den n chsten Jahren an Bedeutung gewinnen. Ab 2010/2015 wird das Arbeitskr ftepotenzial trotz Zuwanderungsraten nicht mehr auszugleichen sein. Der steigende Wettbewerbsdruck auf den M rkten wirkt sich folglich aufdie Rekrutierung und Bindung von Fachkr ften ausweiten. Unternehmen sollten sich den neuen Herausforderungen, qualifizierte Arbeitnehmer langfristig an sich zu binden, schon heute stellen. Das Thema Work-Life-Balance stellt einen Ansatz dar, um genau diesen neuen Herausforderungen zu begegnen.Die vorliegende A