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Beschreibung und Wahrnehmung des Fremden in der rabbinischen Literatur
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Beschreibung und Wahrnehmung des Fremden in der rabbinischen Literatur

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Oft entscheiden AEusserlichkeiten uber unser Verhaltnis zu Fremden. Zugleich erlaubt die sinnliche Wahrnehmung fremder Personen und Orte, Ruckschlusse auf die eigene Identitat zu ziehen. Dies gilt auch fur das Judentum und die judische Wahrnehmung. Wahrend die Figur des Fremden im Alten Testament bereits einige Beachtung fand, wurde sie in der rabbinischen Literatur bisher kaum untersucht.
Diese Studie analysiert und vergleicht die Wahrnehmung und Beschreibung des Fremden in der rabbinischen Literatur. Dabei konzentriert sie sich auf die Traktate Brachot, Schabbat, Jebamot und Sanhedrin, um einen Einblick in die jeweilige Ordnung des Talmud zu geben. Grundlegende Fragen sind: In welchen Kontexten werden Fremdlinge thematisiert? Inwiefern gewahrt deren Beschreibung einen Einblick in die Wahrnehmung der Autoren? Welche Selbstsicht der Autoren lasst sich der Auseinandersetzung mit dem Fremden entnehmen? Von besonderem Interesse ist, ob das Bild der Fremden im Talmud das Produkt der biblischen Exegese oder realistisch ist. Dafur werden bestimmte Bezeichnungen wie "Goy", "Ger" und "Nohri" verglichen und deren Darstellung untersucht. Die Beschreibung des Fremden gewahrt aufschlussreiche Einblicke in die sozialen Veranderungen Israels in der rabbinischen Epoche.
Undertitel
Eine Interpretation anhand der Traktate Brachot, Schabbat, Jebamot und Sanhedrin
ISBN
9783034304849
Språk
Tyska
Vikt
310 gram
Utgivningsdatum
2010-10-19
Sidor
429