Wir leben in einer Welt der absoluten Gewissheit. Wir vertrauen darauf, dass der Strom aus der Steckdose flie t, dass der Supermarkt um die Ecke gef llt ist und dass die W rme in unseren Wohnzimmern nur einen Knopfdruck entfernt bleibt. Doch was passiert, wenn dieses unsichtbare Netz, das unsere gesamte Zivilisation zusammenh lt, pl tzlich und unwiderruflich rei t? "Als das Licht erlosch" ist eine fiktive Geschichte. Aber es ist eine Geschichte, die genau so - morgen oder schon heute Abend - beginnen k nnte. Die Schaupl tze Wandlitz und Berlin, die ich f r diesen Roman gew hlt habe, sind mir vertraut. Doch in meiner Erz hlung verwandeln sie sich unter einer m rderischen K ltewelle von minus 35 Grad in ein gnadenloses Niemandsland. Ich wollte der Frage nachgehen: Wie reagieren wir Menschen, wenn die Masken der Zivilisation fallen? Werden wir zu Bestien, oder finden wir inmitten der Dunkelheit zu einer neuen, tieferen Menschlichkeit? Begleiten Sie Stefan und Andrea auf ihrem Weg in ein unterirdisches Hobbithaus - ein Ort, der f r die einen eine skurrile Idee sein mag, f r meine Protagonisten aber zur letzten Bastion gegen den "Wei en Tod" wird. Diese Geschichte ist eine Einladung, das Unvorstellbare zu durchdenken. Sie ist spannend, sie ist beklemmend, und sie ist vor allem eines: eine Liebeserkl rung an das Leben und an die Vorsorge, die wir oft erst dann zu sch tzen wissen, wenn es eigentlich schon zu sp t ist. Treten Sie ein in eine Welt, in der die Uhren stehen geblieben sind. Ich hoffe, dass Sie nach dem Lesen dieses Buches den Lichtschalter in Ihrem Flur mit ein wenig mehr Ehrfurcht betrachten werden.