Hitlers "Mein Kampf" wird anhand der Sp tphilosophie der Romantik von F.W.J. Schelling nach fast 100 Jahren des Nichtverstehen-K nnens entschl sselt. Zum ersten Mal berhaupt wird hier Hitlers gesamte NS-Weltanschauung verst ndlich, einschlie lich des Holocausts. In dieser Weltanschauung z hlen nur die Gegenideen zur Ratio der Aufkl rung und zur Franz sischen Revolution, d.h. nicht die Ratio, sondern ein NS-Glaube, nicht die Gleichheit, sondern die Ungleichheit, nicht die Freiheit, sondern die Notwendigkeit und nicht die Moral der Br derlichkeit, sondern die Unmoral einer "Humanit t der Natur". In gegens tzlich konstruierter Weise sind dabei die Juden als "das B se" die Vertreter der Ratio der argumentativen Logik der Aufkl rung und der Ideen der Franz sischen Revolution, d.h. der Gleichheit, Freiheit und Br derlichkeit, die Hitler vernichten muss, um als ein "politisch-handelnder" "zweiter Christus", als ein "Seher", "Prophet" und "Magier", als ein "Heiland der Natur", die Welt von dem "unnat rlichen", "schw cheren", "j dischen B sen" zu erl sen. Zum ersten Mal k nnen wir nun mit unseren Worten, die einer auf Argumenten beruhenden Wirklichkeitserfassung entstammen, die Sinnzusammenh nge einer auf metaphysisch-politisch-philosophischen und auf Gef hlen beruhenden NS-Weltanschauung verstehen und eine unfassbare menschliche Katastrophe beschreiben, wenn auch nur auf einer philosophisch-abstrakten Weise. Nun ist es an uns, die richtigen Schl sse aus dem "Verstehen-K nnen" dieser "NS-Metaphysik der Natur" zu ziehen. Eines l sst sich u.a. schon ganz sicher sagen: Gerade uns Deutschen erw chst aus dieser gegen die Ideen der Aufkl rung und der Franz sischen Revolution gerichteten NS-Politik die besondere geschichtliche Verpflichtung, lautstark und entschlossen f r eine auf Kritik und auf Argumenten beruhenden Politik weltweit einzutreten, ebenso wie f r die Staatsform der Demokratie und ihre zugrunde gelegten Ideen der Gleichheit, Freiheit und Br derlichkeit, deren gegens