Die Handschrift Adv. Ms. 18.5.10 (12. Jh.) in der Edinburgher Nationalbibliothek enthalt vor allem lateinische Kommentare zu den Werken von Vergil, Horaz, Juvenal, Persius, Lucan, Sedulius und Prudentius. Zu den Textzitaten und Kommentaren wurden deutsche Glossen notiert.Diese Studie versucht einige Fragen zu beantworten. 1. Welchem Zweck dienten die zusammengestellten Kommentare der Handschrift? 2. In welcher Tradition stehen die Textkommentare? 3. Aus welchen moglichen Vorlagen konnten die deutschen Glossen stammen? 4. Zu welchem Ergebnis kann eine sprachgeographische Auswertung fuhren? 5. Zu welchen Schlufolgerungen kann die Studie in bezug auf den Schulunterricht des 12. Jahrhunderts Anla geben?