Das komplexe Verhaltnis zu einem jungeren Mann wird zum Anlass einer bis in die Kindheit zuruckreichenden Selbstbefragung. Ein weites Panorama an Begegnungen und Freundschaften offnet den Blick auf die unabanderlich wiederkehrenden Lebensmuster. Was fehlt hier? Und warum? Ein Selbstbild aus Begegnungen, Beziehungen und Bezugen: In den Hohen und Tiefen einer intensiven Freundschaft und Liebe zu einem jungeren Kunstler verdichtet Andreas Wilink die eigenen Charakterpragungen. Die Frage nach dem Woher und Warum fuhrt zuruck zu den Familienverhaltnissen, die seinem Gefuhlsleben fur immer die Richtung gaben, zu all den sich nie ganz erfullenden Lieben und zu Freundschaften, in denen sich das Eigene immer gespiegelt hat von der Schulzeit bis in die Jahre seiner Arbeit als Journalist, die ihn sehr nah an beruhmte Menschen und deren Schicksale brachte. Das Ergebnis ist eine sprachlich feinnervige und sehr personlich erzahlte Lebens- und Mentalitatsgeschichte vor dem Hintergrund der deutschen und internationalen Kulturwelt.