Der Westbalkan und die Visegrad-Gruppe sind zwei Makroregionen innerhalb eines groeren osteuropaischen Raums. Geografisch und historisch nahe beieinander weisen beide Regionen sowohl auf makroregionaler als auch auf nationaler Ebene vergleichbare Merkmale auf. Kommt man zur Frage der Identitat, scheint die nationale Ebene jedoch unumstolich: Politisch gesehen bedeutet Identitat zuallererst nationale Identitat. Die aus den Regionen stammenden AutorenInnen untersuchen, auf welche Weise das Gefuhl der Zugehorigkeit zu einer Region die Unzulanglichkeiten und Blockaden der nationalen Identitat uberwinden konnte - oder auch nicht. Die Vielfalt der Fallstudien konzentriert sich auf Identitatsaspekte und deren politischen (Missbrauch) durch Akteure in den untersuchten Regionen. Mit Beitragen vonAdam Bence Balazs, Adam Balcer, Ladislav Cabada, Ondrej Daniel, Kinga Anna Gajda, Kamil Glinka, Christina Griessler, Adis Maksic, Jovana Mihajlovic Trbovc, Esref Kenan Rasidagic, Andrea Schmidt, Tamara Trost, Robert Wiszniowski, Nikola Zecevic.