Oftmals waren romische Gelehrte Liebhaber von Buchern und gleichzeitig deren Zensoren. Was merkwurdig klingt, war im 17. und 18. Jahrhundert doch Realitat. Als eine der ersten in der Indexforschung nimmt die vorliegende Studie nicht einen Einzelfall, sondern einen langeren Zeitraum in den Blick: Anhand der Gattung gelehrte Zeitschrift"e; beschreibt sie das Spannungsfeld von Gelehrtenrepublik und Index und gelangt so zu neuen Erkenntnissen uber die Praktiken von Gelehrsamkeit und Zensur in der Fruhen Neuzeit.