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Verbannt nach Russland. Reisetagebuch 1808-1809
Spara

Verbannt nach Russland. Reisetagebuch 1808-1809

pocket, 2025
Tyska
Adelaide von Hauswolff, Verbannt nach Russland. Reisetagebuch 1808–1809 Als ich meinen Herrn Vater nach Russland begleitete Produktinformation Das Tagebuch der Adelaide von Hauswolff ist eine historisch einzigartige Beschreibung der gesellschaftlichen Umstände, wie Adelaide sie während der Verbannung nach Russland 1808/1809 erlebt, vermutlich erstmalig festgehalten aus Sicht einer jungen Frau. Mit wachem Auge nimmt Adelaide wesentliche Facetten des Lebens im Russland jener Zeit wahr. Dank ihres feinen Gespürs macht sie die Bekanntschaft von Menschen unterschiedlichen Standes und schildert akribisch deren Lebensumstände. Mit Charme, Offenheit und Gewandtheit spielt sich Adelaide - die Verbannte - in viele Herzen der gehobenen russischen Gesellschaft. Sie führt dem Leser die Faszination der großen Städte im damaligen Russland vor Augen und beschreibt pittoresk Landschaften, Bauwerke aber auch Sitten und Bräuche. Adelaide lässt uns an ihren sehr persönlichen Gedanken teilhaben, die sie für ihre Herzensfreundin Jeanette in einem Tagebuch festhält. Eine Veröffentlichung war ursprünglich nie geplant(!) Vielleicht ist das auch der Grund, warum man die Authentizität der Aufzeichnungen zu keiner Zeit in Frage stellt. Humorvoll, neugierig, kritisch und mitfühlend beschreibt sie den Alltag, aber auch die rauschenden Bälle und Feste, auf denen sie mit ihren gesellschaftlichen und tänzerischen Fähigkeiten die Generäle und Gouverneure ihres Feindes betört. Am Ende kehren die von Hauswolffs nach Porvoo in Finnland zurück, wo Adelaide auf dem Landtag Zeuge entscheidender Momente der finnischen Geschichte wird. Dieses historische Zeitdokument ist nicht nur ein fesselnder Reisebericht, sondern vermittelt auch einen authentischen Einblick in das Leben in Russland und Finnland inmitten der turbulenten Ereignisse zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Information zu: Adelaide von Hauswolff Adelaide von Hauswolff, geb. 20.01.1789 in Viapori in Finnland, dem heutigen Suomenlinna, begleitete ihren Vater Major Gustaf von Hauswolff 1808-1809 in die Kriegsgefangenschaft nach Russland. Ihrer Freundin Jeanette von Törne versprach sie, über die Reise Tagebuch zu führen, da den beiden der Briefwechsel auf dem Postweg nicht möglich erschien. Nach ihrer Rückkehr aus Russland kümmert sie sich liebevoll um ihren kranken Vater und nach dessen Tod zieht sie von Helsinki nach Karjaa in Südfinnland, wo sie am 15.11.1842 verstirbt. Information zu: Gerald Wantzlöben Gerald Wantzlöben, geb. 11.06.1962 in Dessau, studierte an der Universität Greifswald Finnisch und Englisch und schloss 1988 als Dipl.-Sprachmittler (Übersetzer/Dolmetscher) ab. Nach der Wende orientierte er sich beruflich neu und war über 20 Jahre in mittelgroßen Unternehmen im Auslandsvertrieb tätig. Seit 2015 arbeitet er als freiberuficher Übersetzer in Deutschland und Finnland.
Undertitel
Als ich meinen Herrn Vater in die Kriegsgefangenschaft begleitete
ISBN
9783769368710
Språk
Tyska
Vikt
304 gram
Utgivningsdatum
2025-03-31
Sidor
252