Wie konstituiert sich unser Verstandnis vom Spiel im Allgemeinen und vom Computerspiel im Besonderen - sei es als Freizeitbeschaftigung, kulturelles Artefakt oder als wissenschaftlicher Gegenstand? Welche Rolle nehmen dabei Geschichten uber Spiele ein und wie formt sich aus diesen Einzelgeschichten eine Idee von Spiel und eine Medienkulturgeschichte des Spiels? Und welche Akteure, welche Disziplinen, welche Institutionen sind an diesem Prozess beteiligt? Die Beitrager*innen blicken auf das Bild, das sich ergibt, wenn man Spielgeschichte nicht als reine Fortschritts- und Technikgeschichte versteht, die sowohl die Sicht auf analoge und pradigitale Spielformen versperrt als auch die kulturelle und gesellschaftliche Stellung und Wirkung von Spielen auen vor lasst.