Das Impeachment gegen die sudkoreanische Prasidentin Park Geunhye im Jahr 2017 sowie die vorangegangene Protestbewegung, die insbesondere aufgrund ihrer Lange, Groe und weitgehenden Gewaltfreiheit auch internationale Aufmerksamkeit hervorrief, gab Anlass zu einer neuen Betrachtung der sudkoreanischen Demokratie. Mit der Analyse der traditionellen Interpretation des Prasidentenamtes, der Rolle der sudkoreanischen Gerichtshofe im Kontext des Impeachments, der Protestbewegung im Lichte bestehender sozio-okonomischer Strukturen und der Motivationen der Protestierenden sowie mit einer Einordnung des Impeachments in den Kontext der Demokratisierungsforschung leistet der Sammelband einen Beitrag zu diesem Diskurs. Mit Beitragen vonDr. Youngho Cho, Julia Dumin, Dr. Justine Guichard, Dr. Gabriel Jonsson, Prof. Dr. Hannes B. Mosler und Dr. Juliette Schwak.