Lucius Aelius Sejanus - wer diesen Namen im Munde fuhrt, assoziiert unweigerlich Machtkampf, List, Verrat, Mord aber auch Scharfsinn, Taktik und Flei - eben all das, was man sich einerseits an politischer Skrupellosigkeit, andererseits an Ergebenheit in der fruhromischen Kaiserzeit gemeinhin vorstellt. Sejan, dieser Name wurde im Laufe der Jahrhunderte zum bildhaften Synonym des machtversessenen Egoisten und ruckgradlosen Opportunisten, dem jede moralische Ordnung hinsichtlich Ehre und Loyalitat fehlt.Der Autor stellt Aelius Sejanus in den Mittelpunkt seiner Abhandlung und lsst anhand der berlieferten Quellen seine Lebensgeschichte und sein politisches Wirken in Rom lebendig werden. Dabei spannt sich der erzhlerische Bogen ber drei rmische Kaiser, von Augustus ber Tiberius hin zu Caligula.