Der 5. Band des Frankfurter Neuen Testaments bietet eine philologisch-kritische Neuubersetzung der sieben paulinischen Briefe, die von der neutestamentlichen Forschung mehrheitlich als authentische Briefe aufgefasst werden, also Rom, 1/2 Kor, Gal, Phil, 1 Thess, Phlmn. In der bewahrten Zusammenarbeit eines Theologen und eines Altphilologen orientieren sich Stefan Alkier und Thomas Paulsen an der Semantik des Koine-Griechischen und ahmen weitgehend auch die griechische Satzstellung nach. So konnen sich Leserinnen und Leser ein eigenes Bild vom theologischen und asthetischen Gehalt dieser nur scheinbar vertrauten zentralen Werke der abendlandischen Geistesgeschichte machen, das so wenig wie moglich durch vorgegebene Interpretationen vorgepragt ist. Die Einleitung untersucht Sprache und Stil der sieben Briefe. Der Epilog fragt nach den expliziten und impliziten Konflikten, die diese wohl altesten christlichen Schreiben behandeln.