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«O Death, Thou Comest When I Had Thee Least in Mind!»
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«O Death, Thou Comest When I Had Thee Least in Mind!»

Die Arbeit zeigt anhand reprasentativer Beispiele, wie die mittelenglische Epoche das Phanomen des Todes literarisch verarbeitet. Dazu wird eine Vielzahl von Werken aus dem Zeitraum von 1250 bis 1500 besprochen, mitunter ergeben sich uberraschende Neuinterpretationen. Innerhalb der christlich motivierten Literatur kontrastieren Heilspessimismus und -optimismus, die Romanzenliteratur verarbeitet Gedankengut keltischen Ursprungs, die Balladen heidnischen Aberglauben. Geoffrey Chaucer bietet schliesslich eine Fulle von Deutungsweisen des Todes, teilweise gestutzt auf die Philosophie des Boethius. Die schmerzhafte Einsicht des Menschen in seine Sterblichkeit eroeffnet im englischen Mittelalter einen reichhaltigen literarischen Diskurs, der gerade uns heute, die wir Gedanken an Tod und Sterben gerne verdrangen, zu einem besseren Verstandnis unseres Menschseins zu fuhren vermag.
Undertitel
Der Umgang Mit Dem Tod in Der Mittelenglischen Literatur
Författare
Matthias Galler
Redaktör
Hans Sauer
ISBN
9783631559758
Språk
Tyska
Vikt
310 gram
Utgivningsdatum
2006-11-21
Sidor
420