In diesem Buch geht es um Neugier als Triebfeder in Wissenschaft und Kunst. Neugier ist lustvoll. Die Wissenschaft trennt Leidenschaft und Vernunft. Neugier ist fragwurdig. Die Kunst verbindet Sinnlichkeit und Erkenntnis. Neugier ist unabdingbar. Sie sucht nicht nach der bestimmbaren Wissenslucke, sondern nach Unverfugbarem, Unerwartbarem. Der unbedingte Wille, etwas zu sehen, zu horen, zu wissen, eignet sowohl den Wissenschaften als auch den Kunsten. Beider Geschichte ist bevolkert von Gestalten, die sich aus aller Konvention hinaus- und in Extreme hineinbegeben haben. Der Bruch mit dem Gewohnlichen erweist sich als Bruch mit tradierten Ausdrucksformen. Das Buch erortert daher auch die Moglichkeit des Zeigens als Alternative zum Behaupten.Mit Beitragen von Wilhelm Berger, Elke Bippus, Bazon Brock, Florian Dombois, Adreis Echzehn (Bilder), Pasquale Gagliardi, Julian Klein, Eva Meyer, Elfie Miklautz, Michaela Ott, Hans-Jorg Rheinberger, Andrea Rudig.