Renommierte Fachwissenschaftler aus Deutschland und Frankreich werfen einen grenzuberschreitenden Blick auf das deutsche und franzosische Militar der vergangenen anderthalb Jahrhunderte. Sie widmen sich den spezifischen Kontakten der Soldaten beider Seiten mit dem Gegner dreier Kriege (im Kriegsalltag und in der Gefangenschaft) und befassen sich auch mit der vielfaltigen militarischen und zivil-militarischen Kooperation zwischen Deutschland und Frankreich. Deutlich wird zudem die Bedeutung der Wahrnehmung der jeweils anderen Seite (z. B. ihrer Militartheorie oder Wehrverfassung). Methodisch zeigt der Band, welch zusatzlichen Erkenntnisgewinn vergleichs- und verflechtungsgeschichtliche Ansatze fur die Militargeschichte erbringen konnen.