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Max Frisch «Die Chinesische Mauer»
Spara

Max Frisch «Die Chinesische Mauer»

Es gilt, die Reihe der geistigen Ziehvater Max Frischs um einen prominenten Namen zu erweitern: Oswald Spengler. Gefuhrt wird der Nachweis an der Farce -Die Chinesische Mauer-, in der sich, anders als bei den meisten Texten des Schweizer Autors, die allgegenwartige existenzphilosophische Perspektive auf einen universalgeschichtlichen Horizont hin offnet; fur Frischs Spengler-Nahe darf das Stuck daher paradigmatischen Rang beanspruchen.
Die Analyse legt sowohl im Macht-Geist-Konflikt als auch in der Geschlechterproblematik Parallelen zu der im -Untergang des Abendlandes- ausgebreiteten Lebensphilosophie Spenglers frei. Daruber hinaus wird deutlich, wie dessen Theorie der Kulturzyklen die historische Dimension der -Chinesischen Mauer- beherrscht, wodurch sich das ausserordentlich komplexe Zeitgefuge des Stucks auf einen einfachen und griffigen Nenner bringen lasst. Die Relevanz des neuen Ansatzes unterstreichen zahlreiche Querverweise auf weitere Texte Max Frischs."
Undertitel
Ein Paradigma Fuer Seine Oswald-Spengler-Rezeption
Författare
Werner Konrad
ISBN
9783631426012
Språk
Tyska
Utgivningsdatum
1.3.1990
Sidor
103