Andrea Stadler hat selbst einige Jahre als Volksschullehrerin gearbeitet und erlebt, wie sehr Notengebung und starre Lehrplane an den Bedurfnissen der Kinder vorbeigehen. Anstatt dem naturlichen Antrieb des Menschen, etwas lernen zu wollen, Nahrung zu geben, wird dieser ausgebremst: durch einen starren Lehrplan, der entweder uberfordert oder unterfordert und Neugier und Wissensdurst in Langeweile umschlagen lasst. In ihrem Buch schreibt Andrea Stadler sehr personlich uber ihre Erfahrungen und wie sehr sie auch als Lehrerin unter den Zwangen des Schulsystems gelitten hat. Und sie fragt sich: Muss das so sein? Muss es sein, dass es einen starren Lehrplan gibt? Muss es sein, dass der Unterricht keine Freude macht? Muss es sein, dass die Lehrer nicht auf die Kinder, auf ihre Fragen und Interessen eingehen, sondern blo ihr Pensum abspulen, um das Leistungssoll der Schuler zu erfullen?Ein Kind ist begierig zu lernen, wenn wir sein Potential sehen und fordern, es seinen Rhythmus leben und seinen Interessen folgen lassen. So ist dieses Buch nicht nur eine grundlegende Kritik an der heutigen Schule, sondern auch eine Aufforderung, die Freiraume des Bildungssystems zu nutzen, um blo e Wissensvermittlung zu einem echten Lernen mit Verstand und mit Herz zu machen.