Zwei M nner, die im gleichen Alter stehen, sonst aber unterschiedlicher kaum sein k nnten - der eine ist ein Obdachloser, der andere ein Professor f r Chemie auf dem Weg zum H rsaal - diese beiden begegnen sich auf dem Friedhof und kommen ins Gespr ch. Aus dieser zuf lligen Begegnung wird schon bald ein w chentliches Treffen auf einer Bank im Friedhof, bei dem die beiden aus ihrem Leben erz hlen und sich ber Gott und die Welt unterhalten: Der Obdachlose berichtet, warum er, der Sohn eines angesehenen Notars, auf die schiefe Bahn geraten ist, der Professor diskutiert mit ihm Fragen der Naturwissenschaften und der Geschichte, doch finden diese Gespr che stets auf einem solchen Niveau statt, dass der Obdachlose trotz seiner anf nglichen Bedenken alles gut versteht und schon bald auch ein von ihm selbst nicht erwartetes Interesse gewinnt. Aber das Buch bietet nicht nur Unterhaltung; Sie erfahren Sie zum Beispiel, wie W rmepumpen W rme pumpen, wie Atom- und Wasserstoff-Bomben funktionieren oder warum man aus Knochenasche keine Diamanten machen kann, aber auch, was Sie gewiss berraschen wird: dass Churchill anfangs Hitler bewundert hat oder dass - Jetzt nur nicht erschrecken - dass das Pflanzenwachstum weder CO2 bindet noch Sauerstoff liefert. Doch diese Behauptung wird auf eine Weise erkl rt, dass sie jede Leserin und jeder Leser leicht verstehen und - vielleicht z hneknirschend, vielleicht auch ngstlich - zustimmen wird ... muss Nein, eine haltlose Verschw rungstheorie, die nur verkaufsf rdernd sein soll, ist das nicht, zumal der Autor die Best tigung seiner Behauptung durch ein anerkanntes ko-Instituts hat. Allerdings muss man sich fragen, warum das bisher nie thematisiert wurde. Vielleicht, weil man an der Publizit t gar nicht interessiert ist? ... k nnte doch sein? zur Rahmenerz hlung: Der vermeintlich Obdachlose ist keiner, sondern wohnt im Keller einer alten Schule, die zu einem Archiv-Geb ude umgebaut wurde, und er sitzt immer vor demselben Grab, weil d