Wir leben in einem Zeitalter des Umbruchs und der Krise, inmitten einer Epochenschwelle, die nichts lasst, wie es einst war. Die Naturbasis unserer Weltumgestaltung zeigte sich als eine endliche und erschopfbare Quelle. Die groen Menschheitsprojekte waren bereits von Zweifeln befallen und die Zuversicht, die Zukunft werde Besseres bereithalten, wurde immer kleinlauter. Eine Zeit skeptischen Denkens brach an. Was gestern noch als Errungenschaft gegolten hat, steht heutzutage zur Disposition: die Demokratie, die Menschenrechte und das Band der Solidaritat zwischen den Generationen. Die Kunst der Dialogfuhrung muss jedoch bewahrt bleiben, die Fahigkeit der Reflexion immer wieder eingeubt und die Sensibilitat unserer Wahrnehmung vertieft werden.