Der Prozess der Globalisierung unter den technischen Voraussetzungen des 21. Jahrhunderts konfrontiert uns nicht nur mit grundlegenden politischen und sozialen Problemen, sondern letztlich mit der Frage, wie wir uns in diesen Umstanden in unserer Menschlichkeit selbst verstehen sollen.Gibt es in der globalen Krise des Menschlichen Orientierungen? Mit den Essays Denken und Danken , Erfahrende Vernunft , Menschenwurde und Verantwortung , Desorientierung und Tugend , Dasein in Liebe , Was heit das: glucklich sein? und Toleranz als Problem tragt dieses Buch zu einer Klarung der Frage nach der Menschlichkeit des Menschen heute bei. Es geht in ihnen auch um das religiose Verhaltnis, in welchem wir uns in unserem tatsachlich gelebten geschichtlichen Dasein befinden. Es wird deutlich, inwiefern Menschheitskrise und Gotteskrise in einem Zusammenhang stehen. Und es tritt die Plausibilitat des judischen wie christlichen Verstandnisses der Menschlichkeit des Menschen als eines unbedingten Anspruches an dessen Freiheit an den Tag.