Gerhard Nebel war ein Freigeist und ein Querulant. Er lie sich in keine Schublade stecken. Ob nun Sozialdemokrat, Marxist, Nihilist, Atheist, Existenzialist oder Metaphysiker: Nichts will auf ihn passen, diesen gewaltigen Verhohner des Zeitgeistes . Seine Texte, voll aufbrausender Leidenschaft, Eigensinnigkeit und Eifer, sind noch heute faszinierend. Im raschen Wechsel seiner Uberzeugungen, die Nebel alle stets mit Inbrunst vertrat, spiegelt sich die Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts. Nun wird dieser Querdenker aus dem Umkreis Ernst Jungers wiederentdeckt. Was er zu Themen wie Okologie, Medienlandschaft und islamistischer Gefahr zu sagen hat, die wieder hochaktuell sind, wird hier herausgearbeitet.