Friedrich Christian Laukhards (1757-1822) Schriften werden im vorliegenden Band erstmals von einer Gruppe von Forschern aus verschiedenen Disziplinen in den Blick genommen. Jenseits mancher Klischees vom fahrenden Magister und beruchtigten Burschen soll neues Interesse an diesem schillernden Aufklarer geweckt werden. Laukhards Texte sind Quellen ersten Ranges, wenn es um die Erforschung der besonderen Situation der Spataufklarung, ihrer Kultur und Klandestinitat geht. Milieus und Praktiken der Radikalaufklarung, die in den letzten Jahrzehnten intensiv erforscht worden ist, werden in seinen Texten ungewohnlich freimutig benannt. Die Beitrage dieses Bandes bahnen Wege in den literarischen Untergrund der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts. Das Buch richtet sich an Germanisten, Philosophen und Historiker, vor allem jedoch an Laukhards Leser.