Internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen und methodischer Ansätze untersuchen geschlechtsspezifische Konstruktionen von Fremdheit im Alten Testament, Ägypten und Mesopotamien. Sie zeigen, dass die zugeschriebenen Kategorien Fremdheit und Geschlecht, einmal aktiviert und kombiniert, sehr unterschiedliche Formen annehmen können. Die Beiträge dieses Bandes untersuchen spezifische Fragestellungen, individuelle Frauenfiguren und individuelle Phänomene als Modellfälle. Die Sammlung ist eine Vorarbeit und ein Grundlagenwerk für die weitere Erforschung geschlechtsspezifischer Konzepte von Fremdheit in den alten mediterranen Kulturen des ersten Jahrtausends v. Chr.