Es freut mich sehr, verehrter Leser, dass Sie im Wirrwarr einer Flut von Berichten ber die K mpfe an der Invasionsfront den Weg zu diesem Buch gefunden haben. Wer von mir eine Ansammlung von Grausamkeiten erwartet, etwa nach dem Muster einer Kriegsliteratur aus den Vierziger- und F nfzigerjahren, der sollte dieses Buch gar nicht erst zur Hand nehmen, denn er wird entt uscht sein. Es ist nicht Sinn meiner Aufzeichnungen, den Verlauf der alliierten Landung an der franz sischen K ste der Normandie im Jahr 1944 in der chronologisch und sachlich richtigen Reihenfolge darzustellen; das haben Historiker bereits ausf hrlich getan und mit hoher Kompetenz in ihren B chern ver ffentlicht. Vielmehr habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, den Leser mitzunehmen in die innere Konfliktwelt des zum T ten "verurteilten" Soldaten an der Front. Die Ereignisse, die dieser Bericht zusammenfasst, sind Zeugnisse menschlichen Wahnsinns, Zeugnisse aus dem Endstadium der Gro macht des Diktators Adolf Hitler und Monumente einer von Zweifeln und Konflikten getragenen Gefolgschaftstreue seiner Soldaten.