Die Seidenstrae wird oft auf Karawanen und Luxusguter reduziert - doch archaologische Funde, Reiseberichte und Archive zeigen ein vielschichtiges Netzwerk kulturellen Austauschs. Dieses Buch untersucht, wie entlang der Routen zwischen China, Zentralasien, Persien und dem Mittelmeer nicht nur Seide und Gewurze zirkulierten, sondern auch Ideen, Religionen, Technologien und Krankheiten. Es folgt den Spuren sogdischer Kaufleute, buddhistischer Monche, nestorianischer Missionare, muslimischer Gelehrter und mongolischer Herrscher, die diese Verbindungen aufrechterhielten. Basierend auf Manuskripten aus Dunhuang, persischen Chroniken, chinesischen Zollregistern und materiellen Spuren zeigt es, wie politische Stabilitat Handel ermoglichte, wie Oasenstadte zu kulturellen Knotenpunkten wurden, und wie der Zusammenbruch von Reichen Routen unterbrach. Fur alle, die verstehen wollen, wie pramoderne Globalisierung funktionierte und welche Strukturen Fernhandel uber Jahrtausende trugen.