Fachbuch aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Pflegewissenschaft - Altenpflege, Altenhilfe, Note: 1,2, , Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Abschlussarbeit zur Weiterbildung als Pflegeberater/in wird ein fiktiver Fall im Rahmen eines Case Managements beleuchtet. Es erfolgt nach standardisierten Ablaufen und bedient sich verschiedener Instrumente. Im Fokus steht der Versorgungsplan, in dem festgelegt wird, wie die Versorgung des Pflegebedurftigen konkret organisiert wird. Die erweiterte Pflegeberatung nach 7a SGBXI zielt darauf ab, den Pflegebedurftigen eine umfassende Unterstutzung bei der Auswahl und Inanspruchnahme notwendiger Hilfe- und Pflegeleistungen zukommen zu lassen und auf die dazu erforderlichen Ma nahmen hinzuwirken. Die Inhalte und die Durchfuhrung der individuellen Pflegeberatung sollen einen gleichberechtigten und besseren Zugang zu Sozialleistungen und sozialen Hilfen gewahrleisten und fur eine bedarfsgerechte Unterstutzung der Pflegebedurftigen und deren Angehorigen sorgen. Die Richtlinien sind fur alle Pflegeberaterinnen und Pflegeberater unmittelbar verbindlich. Im Fallbeispiel der Klientin Frau Paulina E. (im Folgenden zur Vereinfachung Frau E. genannt) wird dargestellt, dass Frau E. nicht dazu in der Lage ist, ihren Alltag selbstandig zu bewaltigen. Es liegen viele verschiedene Krankheitsbilder vor, gepaart mit der Uneinsicht seitens Frau E., medizinisch und pflegerische notwendige Ma nahmen durchzufuhren, u.a. bedingt durch eine mittelgradige Demenz. Ihr Sohn wohnt 30 km entfernt und ist berufstatig. Er muss zeitweise das Homeoffice in die Wohnung seiner Mutter verlegen, da ihr Zustand sich stark verschlechtert hat. Der Sohn ist selbst nicht gesund und kann aufgrund seiner Huftbeschwerden selbst kaum laufen. Fur den benotigten Pflege- und Unterstutzungsbedarf benotigt Frau E. mindestens Pflegegrad 2. Gegen den vorliegenden Bescheid uber Pflegegrad 1 musste bis spatestens zum 2.10.2020 Widerspruch eingelegt werden, was die Klientin allerdings ablehnt. Es gilt, die anzustrebenden Ma nahmen aufeinander aufbauend anzugehen, da in Abhangigkeit von einem hoheren Pflegegrad erst mit den damit verbundenen Finanzierungsmoglichkeiten weiterfuhrende Ma nahmen moglich sind.