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Die Gestalt des Dionysos in Hölderlins Elegie "Brod und Wein"
Spara

Die Gestalt des Dionysos in Hölderlins Elegie "Brod und Wein"

Författare:
pocket, 2008
Tyska
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Universit t Leipzig (Institut f r Germanistik), Veranstaltung: Lyrik der Romantik, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In mehreren Entwicklungsstufen fertigte H lderlin zwischen 1800 und 1804 die Elegie Brod und Wein, um den bergang, beziehungsweise die Erneuerung, des Christentums aus dem griechisch-antiken Polytheismus darzustellen. Mit seinem Freund Heinze, dem diese Elegie auch gewidmet ist, unternimmt er eine Reise in Gedanken nach Griechenland. Er versinnbildlicht also eine Wanderungsbewegung, die dem Spannungsausgleich zwischen dem Bestehen einer d rftigen Zeit, die ihre Menschen d rsten l sst, und dem Streben und Verlangen nach einer Gemeinschaft mit den G ttern dient. Sicherlich nicht unbezeichnend f r die Betrachtung der Dionysosgestalt in H lderlins Elegie Brod und Wein ist der urspr ngliche Titel Der Weingott. Ebenfalls nicht unerheblich ist jedoch auch der Bezug auf das Christentum, zu dessen Vorteil das Werk sp ter in Brod und Wein umbenannt wurde. Es wird sich zeigen, dass beide Begriffe, wie auch andere, in f r die Elegie stehender Weise ambivalent sowohl auf die griechische Antike als auch auf das Christentum betrachtet werden k nnen, ja sogar m ssen. Denn "Auch die antike Religiosit t hatte im Dionysoskult, in den Mysterien und in der Trag die Aspekte der Reinigung und Selbst berschreitung, die man nicht blo dem Christentum gutschreiben darf." Dichotomie also, die das Grundkonzept der Elegie ausmacht und in der Anfangs- und Endbild der schlafenden Stadt (V 1) und des schlafenden Cerberus (V 160) die gefahrvolle Spannung der Zeit verbergen, die sich mit Dionysos entladen soll. Die nachfolgende Arbeit will nach einer kurzen Einf hrung ber die Protagonisten H lderlin und Dionysos den Weg der beiden zueinander nachzeichnen und auf eine Besonderheit des Dionysosmythologems, seine Dreiteilung, eingehen. Weiterhin soll untersucht wer
Författare
Björn Fischer
ISBN
9783638889827
Språk
Tyska
Vikt
50 gram
Utgivningsdatum
2008-01-10
Sidor
28