Im Vorfeld der Aachener Heiligtumsfahrten der Jahre 1846 und 1853 wurde zwischen dem Aachener Stiftskapitel und den preu ischen Beh rden (1846) bzw. der Aachener B rgerschaft (1853) ber die Form der Reliquienvorzeigung gestritten. W hrend das Stiftskapitel, der offizielle Ausrichter der Heiligtumsfahrt, die Reliquien haupts chlich im M nsterinnern den vorbeidefilierenden Pilgern zur Verehrung pr sentieren wollte, konnten seine Kontrahenten dank der Intervention des K lner Erzbischofs die Beibehaltung der traditionellen t glichen Reliquienzeigung von der Turmgalerie herab an die drau en auf den Umgebungspl tzen des M nsters harrenden Gl ubigen durchsetzen. Diese wurde aber mit der vorangehenden (1846) bzw. anschlie enden (1853) Reliquienausstellung im M nsterinnern kombiniert. Die 1853 gew hlten Weisungsmodalit ten (Turmweisung am Vormittag, Reliquienpr sentation im M nsterinnern am Nachmittag) wurden f r alle nachfolgenden Heiligtumsfahrten bis zum Ersten Weltkrieg bernommen.