Weihnachten ist kein Datum - es ist ein Gefuhl. In seinem neuen Erzahlband Der unfreiwillige Weihnachtsmann versammelt Carsten Zehm Geschichten von Menschen, die an den Feiertagen mehr finden, als sie suchen: Hoffnung, Mitgefuhl und manchmal ein kleines Wunder, das niemand erwartet hat. Ein murrischer Rentner stolpert widerwillig in ein Weihnachtsmannkostum und entdeckt, dass man Herzen nicht nur mit Geschenken offnen kann. Eine Familie erlebt ein turbulentes Fest, als plotzlich das Ordnungsamt, drei Polizisten und ein halber Gansebraten in die Feier geraten. Eine Drohne bringt Chaos und Freude zugleich, wahrend in einem verschneiten Dorf jemand einem Engel begegnet, der gar keiner zu sein scheint und doch zur rechten Zeit am rechten Ort ist. Carsten Zehm erzahlt mit feinem Humor, liebevollem Blick und einer Prise Nachdenklichkeit vom Fest der Feste warmherzig, leise, manchmal heiter, immer menschlich. Seine Figuren sind keine Helden, sondern Menschen: ungeduldig, einsam, uberfordert oder schlicht zu spat dran und gerade deshalb beruhrend echt. Zwischen Rotkohl, Kerzenlicht und Schneeflocken finden sie, was Weihnachten wirklich ausmacht: Nahe. Denn manchmal genugt ein kleiner Moment, um zu zeigen, dass Menschlichkeit und Hoffnung nicht verloren sind selbst dann, wenn die Welt drau en laut, hektisch und ungeduldig geworden ist. Der unfreiwillige Weihnachtsmann ist ein Lesebuch fur stille Stunden, ein Begleiter durch die kalten Tage und eine Einladung, sich auf das einzulassen, was bleibt, wenn die Geschenke langst ausgepackt sind. Warmherzig, augenzwinkernd und atmospharisch dicht geschrieben, vereint der Band die schonsten Facetten des Festes zwischen Lacheln und Tranen, Ironie und Innigkeit. Fur alle, die Weihnachten nicht nur feiern, sondern fuhlen wollen.