"e;Hatte auch eine E-Mail sein konnen."e; Dieser Satz ist zum Mantra der modernen Burowelt geworden. Organisationsberater Marc Winter rechnet in "e;Der Meeting-Wahnsinn"e; gnadenlos ab. Er belegt mit Studien, dass Fuhrungskrafte bis zu 23 Stunden pro Woche in Besprechungen verbringen, von denen die Halfte als unproduktiv eingestuft wird. Winter analysiert die Psychologie hinter der "e;Sitzungskultur"e;: Meetings dienen oft nicht der Entscheidungsfindung, sondern der politischen Absicherung, der Selbstdarstellung oder der Vermeidung echter Arbeit. Er erklart das "e;Parkinsonsche Gesetz der Trivialitat"e;, wonach in Meetings am langsten uber die unwichtigsten Dinge (wie die Farbe des Fahrradstanders) diskutiert wird. Das Buch ist ein radikaler Praxis-Guide. Winter stellt Formate wie "e;Silent Meetings"e; (erst lesen, dann reden), das "e;No-Chair-Meeting"e; (im Stehen) und die strikte Agenda-Pflicht vor. Er fordert eine Meeting-Diat und zeigt, wie Unternehmen durch asynchrone Kommunikation (z.B. Videos, Wikis) ihre Geschwindigkeit verdoppeln konnen.