Fallstudie aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,0, Internationale Berufsakademie der F+U Unternehmensgruppe Darmstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Jahr 2017 entstand durch die Verurteilung der Allgemeinmedizinerin Kristina Hanel auf Grundlage des Paragraphen 219a StGB, der Werbung und Information uber Schwangerschaftsabbruche unter Strafe stellt, eine hitzige offentliche Debatte. Diese Fallstudie stellt zunachst die aktuelle rechtliche Lage dar geht dann auf die soziale, juristische und politische Debatte rund um die aktuellen Veranderungen im Abtreibungsrecht ein. Im Zuge des gegenwartigen gesellschaftlichen Wertewandels finden Themen wie Gleichberechtigung der Geschlechter sowie Frauenrechte zunehmend Beachtung. Im Zuge der intensiven Auseinandersetzung mit der Selbstbestimmung der Frau ruckte auch der Aspekt Schwangerschaftsabbruch und die zugrundeliegenden rechtlichen Regulierungen in den Fokus der Betrachtung. Im Jahr 2017 entstand eine hitzige offentliche Debatte. Diskutiert wird der Paragraph unter den Gesichtspunkten der Geschlechtergleichheit, der Menschen und Personlichkeitsrechte sowie der Verfassungsma igkeit der Gesetzeslage. Bei der Ausarbeitung der sozial-gesellschaftlichen sowie der juristischen Perspektive wurde sich aufgrund der Themenvorgabe auf die Aspekte des Werbeverbots beschrankt. Weitergehende Diskussionen um die 218ff StGB, wie bspw. fundamentale Diskussionen uber den Beginn von Leben und die Rechte eines Embryos werden bewusst au en vorgelassen.